Bild über einen Chart als Candlestick

Mein Handel mit binären Optionen. Auswahlkriterien, Chance, Risiko, Analyse.

Wenn du aufmerksam den Artikel auf meiner ersten Seite gelesen hast, könntest du mir sofort die rote Karte zeigen, wenn ich sage: heute soll es um meine Erfahrungen mit dem Handel binärer Optionen gehen. Es könnte der Verdacht entstehen, dass das finanzielle Risiko beim Handel mit binären Optionen höher ist als bei den normalen Aktiengeschäften. Nun, auf den ersten Blick scheint es so. Jedoch unterliegt diese Art des Handelns anderen Strategien. Da der Zeitraum dieser Handelsoptionen sehr kurz ist, sind zwingend andere Strategien nötig, um sich ein besseres Bild über den aktuellen Markt zu verschaffen. Solche Options-Strategien sind ebenso wie übliche Trading Strategien erlernbar, und können über Suchmaschinen, Medienplattformen und Anbieter erworben werden. Wer lediglich per Intuition seine Handelsentscheidungen trifft, gleicht einem Glücksspieler. Zudem gibt es immer fragwürdige Techniken, die von unbekannten Möchtegern-Trader angeboten werden. Hier ist Vorsicht besser als Nachsicht! Binäre Optionen gehören in die Kategorie Termingeschäfte und funktionieren im Grunde ganz einfach, denn gesetzt wird auf steigende oder fallende Kurse. Mit steigendem Einsatz erhöht sich selbstverständlich auch das Risiko.

Der Ruf von binären Optionen ist nicht der Beste

Schritte für den Einstieg mit dem Handel der binären OptionenDie BaFin ist alarmiert und setzt binäre Optionen unter besondere Beobachtung. "Bei genau solchen Angeboten sehen wir unsere Aufgabe, Verbraucher zu schützen", heißt es dazu unter wallstreet-online.de. Viel wichtiger als der Ruf, der auch auf Gerüchten beruhen kann, war mir jedoch der Selbstversuch. Wie ich vorgegangen bin, möchte ich dir nun Schritt für Schritt erläutern.
1. Die Brokersuche: Zunächst musste ich einen Broker ausfindig machen, der binäre Optionen anbietet und zugleich eine seriöse und benutzerorientierte Plattform bietet. Dieser erste wichtige Schritt ist als Neuling gar nicht so einfach, denn es arbeiten viele Anbieter mit Werbephrasen, die als Lockmittel eingesetzt werden. Ein Beispiel für diese Lockmittel sind stets Bonuszahlungen, die, und lass es dir in aller Deutlichkeit gesagt sein, zum größtenteils reiner Mist sind. Lass dich nicht auf schnelle Bonuszahlungen ein. Auf was bei der Wahl eines Brokers besser noch zu achten ist, kannst du detaillierter hier nachlesen.
Trotz der Schlichtheit der Seite erhielt ich viele nützliche Informationen, die mir als binäre Optionen-Neuling zumindest bei der Durchsicht des Börsendschungels halfen. Daumen hoch also für Einfachheit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit. So fand ich einen Broker, der von einer Aufsichtsbehörde reguliert wurde und der mich sogar regelmäßig ermahnt, welches Risiko ich einging. Ein guter Start wie ich fand.

2. Die &Übersicht über die Aufgaben und Möglichkeiten: Der Handel allein ist fast schon zu einfach, was eine enorme Gefahr verbirgt. Wie gesagt: einfach auf steigende oder fallende Kurse tippen wäre ein reines Glücksspiel und kann jeder. Aber nicht jeder wird erfolgreich sein. Recherchieren ist hier ebenso wichtig, um das Marktgeschehen besser vorhersehen zu können. Hierfür abonnierte ich einige Newsletter, um zu testen, welcher die meisten Infos zu den von mir gehaltenen Optionen lieferte. Richtig gelesen, ich konzentrierte mich nicht nur auf eine Option, sondern setzte erstmals kleines Geld auf mehrere Optionen parallel.
Wichtig: um meine binären Optionen überschaubar zu halten, suchte ich gezielt nach solchen aus einer ähnlichen Branche. Sonst hätte ich vermutlich nur noch mit Recherchieren und Lesen verbracht. Als ich lange genug mit der Demoversion geübt habe, wollte ich es endlich wissen und suchte einen Basiswert aus. Das Demokonto ist für mich wichtig, um reibungslos mit der Plattform arbeiten zu können. Sobald mir die Oberfläche des Anbieters 100%ig vertraut ist, wechsle ich in den Echt-Modus. Mit ist es wichtig meinen Verstand klar zu halten. Bei mangelnder Kenntnis über die Plattform, ist das kaum möglich. Anschließend legte ich eine Laufzeit fest und entschied mich für Put oder Call. Aus dem Aktiengeschäft kannte ich die sogenannte Stop-Loss-Funktion, die verhindern soll, zu große Verluste einzufahren. Im Börsenwissen der ARD (boerse.ard.de) wird dieses Handlungsmuster so beschrieben: "Mit einer Stop-Loss-Order, die wie ein normaler Wertpapierauftrag erteilt wird, bestimmt der Anleger einen Kurs unterhalb der aktuellen Notierung, bei dem ein Verkaufsauftrag für das Papier ausgelöst werden soll."

3. Abwägung von Chancen und Risiken: Mit all den Tipps und Tricks im Gepäck machte ich vor allem eins: Ich blieb dran am Thema und exerzierte einen Handelsablauf von A bis Z durch. Deutlich wurde mir bewusst, dass die Chancen 50:50 standen. Besonders gut schnitt ich ab bei Inhalten, die mir persönlich am Herzen lagen bzw. die ich ganz persönlich auch verstand. Optionen, zu denen ich keinen Bezug hatte, wären mein Untergang gewesen, wenn ich aufs Ganze gegangen wäre.
Auch wichtig in meinen Augen: wenn ich mich langfristig und bewusst mit binären Optionen auseinandersetze, werde ich auf einen Broker achten, der eine Verlustabsicherung bietet. Laut faz.net ist das die beste Möglichkeit, wenn die Börse nicht täglich verfolgt werden kann. Für mich ist das die Option, um Gewinne gegen Verluste bestmöglich austarieren zu können.

Ich möchte dich zum Schluss noch auf etwas hinweisen. Der Handel an der Börse ist mit hohen Risiken verbunden. Bei falscher oder unbedachter Strategie, können die Verluste sehr hoch sein! Achte also bitte darauf, dass dein Verstand die Kontrolle behält. Ich habe noch einen Beitrag zum Thema: "Trading aus Verzweiflung" geschrieben. Viele Menschen haben den Druck, dass sie Geld dringend benötigen. Diese Voraussetzung ist denkbar ungeeignet, um erfolgreich an der Börse zu starten. Falls du in einer ähnlichen Situation bist, lese bitte diesen Artikel.

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